Gestaltung von Maklerverträgen und Hilfe bei der Durchsetzung von Provisionsansprüchen

Meine Kanzlei berät und vertritt Makler und Immobilienmakler vor Gericht und auch außergerichtlich bei der Gestaltung von Maklerverträgen und bei der Durchsetzung von Maklerprovisionsansprüchen.
Abschluss eines Maklervertrages und Entstehung des Provisionsanspruchs

Ein Maklervertrag kann sowohl schriftlich, als auch mündlich, u.U. auch stillschweigend, abgeschlossen werden. Für die Entstehung eines Provisionsanspruchs ist im Ergebnis entscheidend, dass der Käufer als Kunde Kenntnis von seiner Provisionspflicht erlangt und er in Kenntnis der Provisionspflicht dennoch die Maklerdienste in Anspruch nimmt, indem er sich z.B. vom Makler bezogen auf ein Kaufobjekt Informationsmaterial zusenden lässt, sich die Objektanschrift bekanntgeben lässt und Besichtigungen gemeinsam mit dem Makler durchführt. In einem solchen Verhalten ist ein konkludentes Einverständnis des Kunden zu sehen, wie der Bundesgerichtshof (vgl. Urteil vom 10.05.1989, Az. IV a ZR 60/88) entschieden hat.

Der Käufer muss nicht grundsätzlich damit rechnen, dass eine Maklerprovision für ihn anfällt, denn er könnte zum Beispiel auch der Auffassung sein, der Vermieter oder Verkäufer zahlt die Provision. Um den Provisionsanspruch im Ergebnis erfolgreich durchsetzen zu können, sollte der Immobilienmakler daher immer auf die Provisionspflicht des Mieters oder Käufers hinweisen und dies auch dokumentieren, etwa bei Versand eines Exposés per E-Mail, in der hierauf hingewiesen wird. Fehlt ein solcher Hinweis, kann es sein, dass der Makleranspruch nicht entsteht.

Entwurf und Verbesserung von Maklerverträgen

Es kommt regelmäßig vor, dass Makler Provisionsansprüche verlieren oder diese gar nicht erst entstehen, weil bei der Gestaltung eines Maklervertrages vermeidbare Fehler gemacht werden. So finden sich in Maklerverträgen häufig unwirksame allgemeine Geschäftsbedingungen. Meine Kanzlei unterstützt Sie als Makler bei der Ausarbeitung von Maklerverträgen und bei deren rechtssicherer Gestaltung. Diese Beratung schützt Sie als Makler vor unliebsamen und kostspieligen Überraschungen. Es empfiehlt sich die Einholung eines anwaltlichen Rats, um die Sicherheit zu haben, dass die Regelungen im Maklervertrag auch rechtswirksam sind.

Unterstützung bei der erfolgreichen Durchsetzung von Provisionsansprüchen

Ich unterstütze Makler auch bei der Durchsetzung von Provisionsansprüchen gegenüber ihren Kunden.

Es kommt regelmäßig vor, dass Kunden versuchen, den Provisionsanspruch des Maklers zu umgehen und den Makler um seine Provision zu bringen, indem z.B. ein Dritter das Exposé anfordert, der nicht der spätere Käufer ist. Ich unterstütze Sie dabei, durch die Gestaltung des Maklervertrages die Möglichkeiten, Sie als Makler zu umgehen, weitgehend auszuschließen. Tritt dennoch ein solcher Fall auf, unterstütze ich Sie sowohl gerichtlich, als auch außergerichtlich, indem ich vor Gericht Ihren Auskunftsanspruch gegenüber dem Auftraggeber durchsetzen, der darauf gerichtet ist, die Vertragsparteien und den Kaufpreis zu benennen und – im Einzelfall – sogar eine Kopie des Kaufvertrages vorzulegen.

Abmahnungen von Konkurrenten und Abwehr von Abmahnungen Ihrer Wettbewerber

Nicht selten kommt es vor, dass Konkurrenten mit unlauteren Methoden Werbung machen oder dass Sie als Makler von Konkurrenten wegen angeblich unlauterer Werbung abgemahnt werden. Als Makler haben Sie den Anspruch gegenüber einem Konkurrenten, der sich wettbewerbswidrige Vorteile verschafft, diesen auf Unterlassung in Anspruch zu nehmen. Bei der Abmahnung von Konkurrenten unterstütze und beste ich Sie ebenso, wie bei der Verteidigung gegen Abmahnungen von Konkurrenten.

Wenn Sie selbst Empfänger einer Abmahnung sind, empfehle ich Ihnen, keine strafbewehrte Unterlassungerklärung abzugeben und keine Abmahnkosten zu zahlen, ohne zuvor eine anwaltliche Beratung in Anspruch genommen zu haben.

Für all diese Probleme stehe ich mit Rat und Tat gerne hilfreich zu Seite!