Grunderwerbsteuer wurde zum 1.1.2014 erhöht

Die Immobilienpreise steigen in vielen Regionen Deutschlands seit geraumer Zeit deutlich. Insbesondere in Berlin entwickelt sich der Markt dynamisch. Zum Anstieg der Kosten trägt aber auch die Erhöhung der Grunderwerbsteuer ab 2014 in vier Bundesländern bei. In einigen Städten hat sich die Steuerbelastung seit 2006 fast verdoppelt. Bis 2006 lag der Steuersatz in Deutschland einheitlich bei 3,5 Prozent.Für Immobilienkäufer in Berlin, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wird der Traum vom Eigenheim ab 1. Januar 2014 teurer, weil die Grunderwerbsteuer erneut ansteigt, und zwar um bis zu 1,5 Prozentpunkte. Diese Steuer wird immer dann zur Zahlung fällig, wann man eine Immobilie erwirbt. . Dank niedriger Finanzierungskosten sind Immobilien derzeit noch erschwinglich. Allerdings sind die Kaufnebenkosten in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Vor allem Haushalte, für die der Immobilienerwerb ohnehin ein knapp kalkuliertes Vorhaben ist, können sich künftig immer seltener Wohneigentum schaffen. Die Grunderwerbsteuern belaufen sich ab dem 1. Januar 2014 in den einzelnen Bundesländern auf folgende Prozentsätze: Baden-Württemberg: 5 Prozent Bayern: 3,5 Prozent Berlin: 6 Prozent Bremen: 5 Prozent Brandenburg: 5 Prozent Hamburg: 4,5 Prozent Hessen: 5 Prozent Mecklenburg-Vorpommern 5 Prozent Niedersachsen: 5 Prozent Nordrhein-Westfalen: 5 Prozent Rheinland-Pfalz: 5 Prozent Saarland: 5,5 Prozent Sachsen: 3,5 Prozent Sachsen-Anhalt: 5 Prozent Schleswig-Holstein: 6,5 Prozent Thüringen: 5 Prozent