Autor: Rechtsanwalt Dols

Der Berliner Immobilienmarkt boomt. Doch des einen Freud ist des anderen Leid: einerseits wächst in der traditionellen ‚Mieterstadt‘ Berlin die Eigentumsquote an Wohnraum. Auf der anderen Seite führen die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentum und die Gentrifizierung zu steigenden Mieten, Verdrängung und nicht selten zu juristischem Streit. Dazu sprachen wir mit dem renommierten Berliner Anwalt

Die sogenannte Mietkaution dient Vermietern als Sicherheit bei einer Wohnungsvermietung. Damit können im Schadensfall anfallende Kosten gedeckt oder auch ausstehende Mietzahlungen beglichen werden. Was genau mit dieser Kaution gemacht werden darf und worauf generell geachtet werden sollte, wird im Folgenden erklärt. Wie hoch darf eine Mietkaution maximal sein? Es ist wichtig darauf zu achten, dass

Auf einmal liegt sie im Briefkasten: die Kündigung der Wohnung. Ein häufiger Grund dafür ist, dass die Miete nicht gezahlt wurde. Wenn der Mieter von Sozialleistungen lebt, bietet das Jobcenter unter Umständen die Nachzahlung der ausstehenden Beträge an. Doch das muss ein Vermieter nicht unbedingt akzeptieren. Unter Umständen bleibt die Kündigung trotzdem rechtskräftig.

Wenn ein Mieter eine Schusswaffe in seiner Wohnung aufbewahrt, obwohl er nicht den dafür erforderlichen Waffenschein besitzt, dann kann er vom Eigentümer fristlos gekündigt werden. Das hat das Landgericht Berlin im Juni 2018 entschieden (65 S 54/18). Großrazzia im Clan-Milieu Im Sommer 2017 stürmten Sondereinsatzkräfte der Polizei mehrere Wohnungen im Berliner Stadtteil Neukölln. Der Großeinsatz

Kündigung rechtskräftig, auch wenn das Jobcenter nachzahlt Wenn ein Mieter durch eigenes Verschulden mit seinen Mietzahlungen in Verzug gerät, kann der Vermieter kündigen. Dass das auch für Empfänger von Transferleistungen des Jobcenters uneingeschränkt gilt, hat das Landgericht Berlin mit Beschluss vom 30.05.2018 klargestellt (65 S 66/18). Arbeit abgelehnt, Wohnung verloren Ein Berliner Hartz-IV-Empfänger lehnte eine