Wenn ein Mieter eine Schusswaffe in seiner Wohnung aufbewahrt, obwohl er nicht den dafür erforderlichen Waffenschein besitzt, dann kann er vom Eigentümer fristlos gekündigt werden. Das hat das Landgericht Berlin im Juni 2018 entschieden (65 S 54/18). Großrazzia im Clan-Milieu Im Sommer 2017 stürmten Sondereinsatzkräfte der Polizei mehrere Wohnungen im Berliner Stadtteil Neukölln. Der Großeinsatz

Kündigung rechtskräftig, auch wenn das Jobcenter nachzahlt Wenn ein Mieter durch eigenes Verschulden mit seinen Mietzahlungen in Verzug gerät, kann der Vermieter kündigen. Dass das auch für Empfänger von Transferleistungen des Jobcenters uneingeschränkt gilt, hat das Landgericht Berlin mit Beschluss vom 30.05.2018 klargestellt (65 S 66/18). Arbeit abgelehnt, Wohnung verloren Ein Berliner Hartz-IV-Empfänger lehnte eine

Ein Warenlager ist keine Wohnung. Das sollte jedem klar sein. Doch ein Mieter musste das vom Amtsgericht Bielefeld erfahren. Denn sein Vermieter konnte dort im April 2017 eine Räumungsklage (Aktenzeichen 407 C 111/16) gegen ihn durchsetzen. Die Bedingungen des im April 2011 geschlossenen Mietvertrags waren eigentlich deutlich formuliert: Das Mietobjekt werde „ausschließlich zu Lager- und

Wenn ein Mieter einmal seine Zustimmung zur Mieterhöhung gegeben hat, kann er die später nicht einfach widerrufen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am 17. Oktober 2018 entschieden (Az.: VIII ZR 94/17). Mietern steht also kein Recht auf Widerruf zu, wie es zum Beispiel bei Einkäufen in einem Online-Shop gilt. Denn eine schriftlich begründete Mieterhöhung fällt nach Ansicht