Gewerbemieter sind berechtigt, ihre Miete zu mindern, wenn sie aufgrund behördlicher Anordnungen infolge einer Virus-Pandemie ihren Laden schließen mussten oder von Einschränkungen betroffen sind. Die Höhe der Mietminderung ist von der Intensität der Einschränkungen abhängig, kann sich aber auf 15 – 80 % belaufen. Dies hat das Landgericht Münster I entschieden. Der Fall eines Möbelgeschäfts

Vermieter, die ihr Eigentum als Wohnraum zur Verfügung stellen, haben ein Interesse daran, durch Mieteinnahmen möglichst viel Rendite zu erwirtschaften. Beliebig dürfen sie die Miete aber nicht erhöhen. Das Gesetz gibt einen Rahmen für zulässige Mietpreiserhöhungen vor und stellt Bedingungen an ihre Rechtmäßigkeit. Allerdings halten sich nicht alle Vermieter daran. Deshalb sollten Mieter bei Anhebungen

In den meisten Mietwohnungen treten im Laufe des Nutzungszeitraums Schäden auf. Sofern diese den üblichen Verschleiß überschreiten, kann der Vermieter dafür Schadenersatz verlangen. Voraussetzung: Die Mängel wurden nicht schon durch den Vormieter verursacht. Damit der Mieter sich gegen unzulässige Forderungen wehren kann, sollte er bei der Übergabe der Mietsache auf einem detaillierten Abnahmeprotokoll bestehen. Mieter

Für Wohnungseigentümerversammlungen gilt der Grundsatz der Nichtöffentlichkeit. So soll sichergestellt werden, dass die Willensbildung unbeeinflusst von äußeren Einwirkungen erfolgen kann. In Corona-Zeiten droht in geschlossenen Räumen allerdings eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Daraus ergibt sich die Frage, ob die Versammlung auch im Freien durchgeführt werden kann – etwa auf einem zur Anlage gehörenden Spielplatz. Das Amtsgericht Berlin-Wedding