Kündigung rechtskräftig, auch wenn das Jobcenter nachzahlt Wenn ein Mieter durch eigenes Verschulden mit seinen Mietzahlungen in Verzug gerät, kann der Vermieter kündigen. Dass das auch für Empfänger von Transferleistungen des Jobcenters uneingeschränkt gilt, hat das Landgericht Berlin mit Beschluss vom 30.05.2018 klargestellt (65 S 66/18). Arbeit abgelehnt, Wohnung verloren Ein Berliner Hartz-IV-Empfänger lehnte eine

Ein Warenlager ist keine Wohnung. Das sollte jedem klar sein. Doch ein Mieter musste das vom Amtsgericht Bielefeld erfahren. Denn sein Vermieter konnte dort im April 2017 eine Räumungsklage (Aktenzeichen 407 C 111/16) gegen ihn durchsetzen. Die Bedingungen des im April 2011 geschlossenen Mietvertrags waren eigentlich deutlich formuliert: Das Mietobjekt werde „ausschließlich zu Lager- und

Wenn ein Mieter einmal seine Zustimmung zur Mieterhöhung gegeben hat, kann er die später nicht einfach widerrufen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am 17. Oktober 2018 entschieden (Az.: VIII ZR 94/17). Mietern steht also kein Recht auf Widerruf zu, wie es zum Beispiel bei Einkäufen in einem Online-Shop gilt. Denn eine schriftlich begründete Mieterhöhung fällt nach Ansicht

Der Bundesgerichtshof hat entschieden: Ein Mieter kann seine einmal gegebene Zustimmung zu einer Mieterhöhung später nicht widerrufen. Das geht aus einem Urteil vom 17. Oktober 2018 hervor. Aus Sicht der Kanzlei Dols |Franzke bringt die Grundsatzentscheidung Rechtssicherheit für Vermieter. Widerrufsrecht ist nicht anwendbar Das Widerrufsrecht soll Verbraucher davor schützen, unter Druck oder aufgrund unzureichender Informationen