Kategorie: WEG-Recht

Die Teilungserklärung 1. Allgemein Grundsätzlich kann Eigentum nur an Grundstücken und nicht an Gebäuden oder gar Wohnungen bestehen. Gemäß § 3 WEG können jedoch Miteigentümer eines Grundstücks ihr Miteigentum vertraglich in der Weise beschränken, dass jedem Miteigentümer ein Sondereigentum an einer bestimmten Wohnung zusteht. Das Wohnungseigentum besteht daher aus den folgenden zwei Teilen: dem Sondereigentum

Wohnungseigentum entsteht entweder durch die vertragliche Einräumung von Sondereigentum im Wege eines Teilungsvertrages oder durch Teilung im Wege einer Teilungserklärung. 1. Begründung durch Teilungsvertrag Die Miteigentümer eines Grundstückes können sich durch Vertrag, in Form einer so genannten Teilungsvereinbarung, gegenseitig Sondereigentum in einem auf dem Grundstück befindlichen oder noch zu errichtenden Gebäude einräumen (§ 3 WEG).

Gemäß § 23 WEG werden Angelegenheiten, über die nach diesem Gesetz oder nach einer Vereinbarung der Wohnungseigentümer die Wohnungseigentümer durch Beschluss entscheiden können, durch Beschlussfassung in einer Versammlung der Wohnungseigentümer geordnet. Dabei kann gemäß jeder Wohnungseigentümer unabhängig von dem Quorum nach § 24 Abs. 2 WEG vom Verwalter die Aufnahme bestimmter Punkte auf die Tagesordnung

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Erwerb von Wohnungseigentum ist dann nicht in Funktion, wenn die Eintragung ins Grundbuch trotz fehlender Wirksamkeit nach materiellem Recht stattgefunden hat. Hieraus ergibt sich der Wegfall der Befugnis zur Erhebung einer Anfechtungsklage. Die Berechtigung liegt bei demjenigen, der die mit dem Eigentum verbundenen Rechte und Pflichten trägt. Dies hat der BGH in seinem Urteil vom

Eine gemäß § 12 I WEG im Grundbuch eingetragene Veräußerungsbeschränkung, nach der die Veräußerung des Eigentums an einer Wohnung der Zustimmung des Verwalters bedarf, erfasst auch rechtsgeschäftliche Übertragungen durch Schenkung. KG, Beschluss vom 24.05.2012 – 1 W 121/12 (AG Berlin-Mitte) Sachverhalt Im vom Kammergericht entschiedenen Fall hatte ein im Grundbuch eingetragener Eigentümer seine Eigentumswohnung mit